Ambulantes Lungenzentrum Essen

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Lungenkrebsscreening

Das Lungenkrebsscreening für Menschen mit starkem Zigarettenkonsum ist eine neue Früherkennungsleistung der gesetzlichen Krankenkassen.
Bei aktiven und ehemaligen starken Raucherinnen und Rauchern, die das 50. Lebensjahr, aber noch nicht das 76. Lebensjahr vollendet haben, darf eine Früherkennungsuntersuchung mittels Niedrigdosis-Computertomografie (Low-Dose-CT, kurz LDCT) durchgeführt werden. Ziel ist es, Lungenkrebs frühzeitig zu erkennen und die Behandlungschancen zu verbessern. Die Untersuchung kann alle zwölf Monate in Anspruch genommen werden.
Jährlich erkranken in Deutschland ca. 60.000 Menschen an Lungenkrebs. Rauchen gilt als Hauptrisikofaktor für die Entstehung!

Im frühen Stadium verursacht Lungenkrebs meist keine Beschwerden, weshalb er oft erst spät und dann zu spät diagnostiziert wird. Eine Nutzenbewertung des Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen im Auftrag des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) hatte gezeigt, dass für aktive und ehemalige starke Raucherinnen und Raucher der Nutzen der Untersuchung mit LDCT dem Schaden überwiegt.
Kriterien für Teilnahme am Lungenkrebs-Screening
Am Lungenkrebs-Screening teilnehmen können aktive und ehemalige starke Raucherinnen und Raucher, die das 50. Lebensjahr, aber noch nicht das 76. Lebensjahr vollendet haben, die mindestens 25 Jahre ohne lange Unterbrechung geraucht haben und einen Zigarettenkonsum von mindestens 15 sogenannten „Packungsjahren“ (Zahl der pro Tag gerauchten Zigarettenpackungen multipliziert mit der Zahl der Raucherjahre) aufweisen.